Mitarbeiterbeteiligung
Zahlreiche wissenschaftliche Untersuchungen belegen, dass Mitarbeiter, die am Erfolg oder Kapital des arbeitgebenden Unternehmens beteiligt sind, wesentlich produktiver arbeiten. Die Ursachen des Produktivitätsvorteils liegen dabei auf ganz unterschiedlichen Ebenen. Hierzu zählen Vorteile u.a. in den Bereichen
- Finanzierung (Eigenkapitalausstattung, Liquidität, Rating
- personalwirtschaftlichen Bereich (Motivation der Beschäftigten, höhere Bindung von Mitarbeitern, zusätzliche Argumente in der Gewinnung qualifizierter Arbeitskräfte) oder
- einer verbesserten Außenwirkung (höhere Kundenorientierung, besseres Produktimage).
Die mit Beteiligungsmodellen verbundenen positiven Produktivitätseffekte lassen oft den Gedanken entstehen, dass alleine die Einführung eines Mitarbeiterbeteiligungsmodells bereits das Unternehmen effektiver werden lässt. Dem ist jedoch nicht so, wie die Erfahrung zeigt. Von Bedeutung ist dagegen, WIE ein Modell eingeführt und im weiteren Verlauf auch praktiziert wird, damit die erwünschten Produktivitätseffekte wirklich erreicht werden
Die Thematik der Mitarbeiterbeteiligung setzt selbstverständlich ein fundiertes Wissen auf den Gebieten des Arbeits-, Steuer- und Gesellschaftsrechts voraus. Von zentraler, und letztendlich entscheidender Bedeutung ist jedoch das Wissen darüber, welche Modellbestandteile und Maßnahmen WIE von den zukünftig Beteiligten aufgenommen werden (psychologische und soziale Komponente).
Aus diesem Grunde ist ausschlaggebend, dass der Mandant einen Berater an seiner Seite weiß, der auf diesem Gebiet über umfangreiches Know how verfügt. Wir gewährleisten dies durch kompromisslose Spezialisierung und langjährige Erfahrung.
Eine Mitarbeiterbeteiligung kann entweder am Erfolg oder am Kapital angeboten werden. Erstere, die Erfolgsbeteiligung, zeichnet sich dadurch aus, dass der Mitarbeiter eine geldliche Zuwendung auf Erfolgsbasis erhält, die ihm zusätzlich zu seinem Entgelt zufließt. Die Kapitalbeteiligung beruht dagegen auf einer Einlage des Mitarbeiters im Unternehmen, welche meist entsprechend der Unternehmenssituation verzinst wird.
Dies zeigt bereits, wie facettenreich der Bereich der Mitarbeiterbeteiligung grundsätzlich ist. Unternehmen, die die Einführung eines Beteiligungsmodells anstreben, sollten diese Vielfalt für sich nutzen und so ein auf die individuellen Rahmenbedingungen und Bedürfnisse zugeschnittenes Modell gestalten.



